Lanzarote – auf den Spuren von Cèsar Manrique

Heike Schmidt  
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Lanzarote, die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, liegt nur rund 140 km von der marokkanischen Küste entfernt. Auf den ersten Blick wirkt die Insel aus schwarzem Lavagestein eher unattraktiv. Sie hat nur einige helle Sandstände wie zum Beispiel Playa de los Pocillos, Playa Blanca oder die traumhafte Papagayo Bucht.

Der spanische Architekt und Künstler Cèsar Manrique, welcher 1919 in der Inselhauptstadt  Arrecife geboren wurde, sah in dieser kargen vulkanischen Ödnis aber etwas ganz Besonderes und gestaltete Zeit seines Lebens das Aussehen der Insel maßgeblich. So erwarb er abrissreife Häuser und Kirchen, restaurierte sie und tünchte sie weiß.

Die einheimische Bauart, weiße würfelförmige Häuser nicht höher als zwei Stockwerke, prägen noch heute das Aussehen der Städte und Dörfer. Auf sein Drängen erlies die Inselverwaltung  ein Gesetz, welches den Bau von Hochhäusern verhindern sollte.

So gestaltete Manrique auch die heutige Touristenattraktion Jameos del Agua, einen von zwei Seiten offenen Höhlenabschnitt einer Vulkanblase mit einem kleinen See in welchem sich weiße Krebse tummeln.

Auch das Restaurant El Diablo, im berühmten Nationalpark und Vulkanreservat Timanfaya schuf der Künstler. Er ließ es an die heißeste Stelle bauen und ein brunnentiefes Erdloch dient bis heute als Ofen für die Zubereitung von leckeren Fleischgerichten.

Den zunehmenden Tourismus auf der Insel konnte er jedoch nicht auf halten und es entstanden in Küstennähe Schnellstraßen und Hotelkomplexe. Aber auch in vielen Hotels wird die Gestaltung von Lobby und Außenanlagen in seinem Geiste fortgeführt.

Meine Hotelempfehlung für Lanzarote

Ein gelungenes Beispiel für  moderne Architektur nach dem Entwurf Manriques ist das Hotel Seaside Los Jameos Playa in der Nähe von Puerto del Carmen oder die 2016 restaurierte Hotelanlage Elba Premium Suites und Elba Royal Village mit der neu gestalteten Poolanlage in seinem Stil. Die 140 000 Quadratmeter große Hotelanlage besteht aus einem Adults only- Bereich sowie einem Bereich für Familien. Überzeugt hat mich neben den sehr elegant eingerichteten Bungalows auch die Poollandschaft mit kleinem Wasserfall und der sehr ansprechend gestaltete Kid`s Club.

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Trotz der geringen Niederschlagsmenge und Wasserknappheit gelingt auf Lanzarote auch der Weinanbau. Entlang der Weinfelder und Hügel La Gerias führt eine Straße vorbei an gemütlichen Bodegas welche auch zur Weinverkostung einladen.

Doch das kulinarische Wahrzeichen heißt Mojo – eine rote oder grüne Sauce aus Olivenöl, Essig, Salz und viel Knoblauch. Dazu gibt es „Papas Arrugadas“- kleine in Salzwasser gekochte Pellkartoffeln.

Dass Lanzarote im Jahr 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde, hat der Künstler, welcher ein Jahr vorher bei einem Autounfall ums Leben kam, leider nicht mehr mit erleben dürfen.

Lanzarote steht heute auch durch den Verdienst Manriques für einen nachhaltigen und sanften Tourismus.

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