Reisehinweise

AKTUELL: INFO ZUM CORONAVIRUS


Aktuelle Informationen zum Coronavirus und Reisehinweise finden Sie hier:

Robert Koch-Institut »

Auswärtiges Amt »

Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Stornierungen und Einreisebestimmungen der Veranstalter.

Klicken Sie einfach auf das entsprechende Logo.

                        

       

 

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FAQ zur Regulierung von Schadensfällen bei Ihrer ERGO Reiseversicherung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus (Covid19) – Stand 10.3.20

1. Fragen zur Stornokosten-Versicherung / Reiserücktrittskosten-Versicherung

In der Stornokosten-Versicherung ist die Angst vor etwas, das evtl. eintreten könnte, grundsätzlich nicht versichert. Wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Veranstalter, der Ihnen mitteilen wird, ob die Reise durchgeführt wird oder welche weiteren Optionen bestehen.
Versicherte Rücktrittsgründe sind die unerwartete schwere Erkrankung, eine schwere Unfallverletzung, Impfunverträglichkeit, Schwangerschaft und viele weitere Gründe, die im Gefahrenhorizont der versicherten Person liegen.
Ein Erkrankungsrisiko im Zielgebiet gehört nicht zu den versicherten Rücktrittsgründen, unabhängig davon, ob ein Sicherheitshinweis bzw. eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts vorliegt.
Grundsätzlich ist eine Erkrankung ein versicherter Rücktrittsgrund. Ausnahme besteht für Krankheiten, die von der WHO als Pandemie klassifiziert sind. Am 11.3.20 wurde Covid-19 als Pandemie eingestuft. Daher sind Erkrankungen an Covid-19, die ab diesem Zeitpunkt festgestellt werden, leider kein versicherter Rücktrittsgrund mehr.
Nein, dies stellt kein versichertes Ereignis im Rahmen der Reiserücktrittskosten-Versicherung dar. Unter Umständen besteht die Möglichkeit, die nicht genutzten Transportleistungen vom Transport-unternehmen erstattet zu bekommen.
Nein, leider stellt dies kein bedingungsgemäß versichertes Ereignis dar.
Versicherte Rücktrittsgründe sind die unerwartete schwere Erkrankung, eine schwere Unfallverletzung, Impfunverträglichkeit, Schwangerschaft und viele weitere Gründe, die im Gefahrenhorizont der versicherten Person liegen.

Ein Einreiseverbot im Zielgebiet gehört nicht zu den versicherten Rücktrittsgründen. Wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Veranstalter, der Ihnen mitteilen wird, welche weiteren Optionen bestehen.
Ja, konjunkturbedingte Kurzarbeit ist grundsätzlich ein versicherter Rücktrittsgrund. Dazu muss die versicherte Person bzw. eine Risikoperson an mindestens 3 aufeinanderfolgenden Monaten betroffen sein und sich der Bruttovergütungsanspruch um mindestens 35% verringern.
Versicherte Rücktrittsgründe sind die unerwartete schwere Erkrankung, eine schwere Unfallverletzung, Impfunverträglichkeit, Schwangerschaft und viele weitere Gründe, die im Gefahrenhorizont der versicherten Person liegen.

Eine vorsorgliche Quarantäne bzw. die Angst, evtl. zu erkranken, ist nicht versichert.
Der Wegfall des Grundes für eine Reise ist leider kein versichertes Ereignis.
Tatsächlich ist der Versicherungsnehmer einer Reiseversicherung in der Pflicht, die Stornokosten bei Absage einer Reise so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört beispielsweise die rechtzeitige Stornierung im Krankheitsfalle. Allerdings ist Voraussetzung, dass es durch das versicherte Ereignis nicht zumutbar ist, die Reise planmäßig durchzuführen. Dabei muss der behandelnde Arzt bei der Beurteilung der Reiseunfähigkeit auch die konkrete Diagnose ins Verhältnis zum geplanten Reiseantritt setzen. In keinem Fall versichert ist die bloße Vermutung, dass eine Reise mittel- oder langfristig nicht zustande kommt.

2. Fragen zur Reiseabbruch-Versicherung

Versicherte Gründe für den Reiseabbruch sind die unerwartete schwere Erkrankung, eine schwere Unfallverletzung, Impfunverträglichkeit, Schwangerschaft und viele weitere Gründe, die im Gefahrenhorizont der versicherten Person liegen.

Die bloße Befürchtung, im Zielgebiet zu erkranken und deswegen die Reise abzubrechen, ist kein versichertes Ereignis, unabhängig davon, ob ein Sicherheitshinweis bzw. eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts vorliegt.
Leider ist dies ist kein bedingungsgemäß versichertes Ereignis, die Mehrkosten werden nicht erstattet.
Leider ist dies nicht versichert, da hier ein Eingriff von hoher Hand vorliegt.
Die bloße Befürchtung, im Zielgebiet zu erkranken und deswegen die Reise abzubrechen, ist kein versichertes Ereignis, unabhängig davon, ob die WHO Covid-19 als Pandemie klassifiziert hat.
Am 11.3.20 wurde das Covid-19 als Pandemie eingestuft. Die Mehrkosten der Rückreise bzw. des verlängerten Aufenthaltes, die aufgrund einer Erkrankung an Covid-19 ab diesem Zeitpunkt entstehen, sind nicht mehr versichert.

3. Fragen zur Reisekranken-Versicherung

Ja, Sie sind grundsätzlich abgesichert, wenn Sie im Ausland an Covid19 erkranken. Dies trifft auch zu, obwohl die WHO den Virus als Pandemie klassifiziert.
Ja, der Versicherungsschutz besteht auch dann, wenn ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts vorliegt.
Ja. Verlängert sich Ihr Aufenthalt aufgrund von Umständen, die Sie nicht zu vertreten haben, besteht der Versicherungsschutz auch über den versicherten Zeitpunkt hinaus.

4. Fragen zur Eintrittskarten-Versicherung

Versicherte Ereignisse im Rahmen der Eintrittskartenversicherung sind zum Beispiel eine schwere Unfallverletzung oder eine unerwartete schwere Erkrankung. Der Verzicht auf den Besuch eines Konzerts bzw. einer Großveranstaltung aus Angst vor Ansteckung ist leider kein versicherter Grund.
Leider ist der Ausfall einer Veranstaltung kein versicherter Grund im Rahmen Ihrer Eintrittskarten-Versicherung. Wenden Sie sich bitte an Ihren Veranstalter, der Ihnen mitteilen wird, welche Optionen bestehen.

Informieren Sie sich beim Auswärtigen Amt über ihr Reiseland, reisemedizinische Vorsorge oder aktuelle Reisewarnungen.