Island… Natur pur in allen Facetten

Helga Argast  
reisebuero.karlsruhe@galeria.de

Wer nach Island reist, muss vor allen Dingen die Natur lieben. Überall findet man Wasserfälle – Tausende gibt es. Besonders ist z.B. der gigantische Gulfoss, er stürzt 31 m tief in die Schlucht. Sehr schön ist auch der mächtige Skogafoss – er stürzt in 60 m Höhe ins Tal.

Island – Land der Vulkane und Gletscher

Island ist aber auch ein Land der Vulkane, die regelmäßig ausbrechen, wie wir 2010 mit dem Ausbruch des Eyjafallajökull selbst leidvoll erleben durften. Als Folge davon gibt es den Ascheflug und die Lavaergüsse und so entstanden im Hochland die Lavawüsten. Aber auch im Süden und Osten sieht man unterwegs immer wieder Lavafelder, die teilweise mit Moos bewachsen, jetzt wunderschön anzusehen sind. Die Erdkruste ist mancherorts nur dünn und so brodelt, zischt und dampft es überall – und wenn Schwefel dabei ist, hat man ein besonderes Geruchserlebnis obendrauf. Besonders beeindruckend sind die Geysire – alle 5-10 Minuten schießt das Wasser in die Höhe.

Island ist auch ein Land der Gletscher. Besonders schön hier ist der Skaftafell-Nationalpark, mit 13600 qkm der größte Nationalpark Europas. Dieser ist Teil des riesigen Vatnajökulll-Gletschers, welcher die größte Eismasse ganz Islands bildet. Dort liegt der 200 m tiefe Gletschersee und ständig kalben die Gletscher, sodass blauschwarze Eisberge darauf treiben – fantastische Gebilde!

In Island gibt es aber auch wunderschöne Strände. Eine der schönsten liegt westlich von Vik. Hier ist die Brandung besonders stark – aber Vorsicht – man sollte den Wellen nicht zu nahe kommen – einmal von den Wogen mitgerissen, gibt es kein Zurück mehr.

Wer nach so viel Natur wieder unter die Menschen möchte, dem empfehlen wir Reykjavik, mit 120.000 Einwohnern der größte Ort und Hauptstadt zugleich. Ein nettes, junges Städtchen mit bunten Häusern, umgeben von Meer. Hier können Sie auch mit dem Boot zu Walbeobachtungen starten, shoppen oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Ist das Wetter mal nicht so schön – was durchaus häufiger vorkommen kann – so genießen Sie doch einfach ein Bad in den heißen Quellen. Die Isländer lieben diese Hot Pots und überall auf der Insel kann man diesem Hobby frönen.

Eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist auch das Reiten auf den Islandpferden, die es nur hier gibt. Sie beherrschen als Einzige die 5-Gangart, das Pferd hat immer einen Fuß auf dem Boden, sodass der Reiter sehr komfortabel auf dem Sattel sitzt ohne durchgerüttelt zu werden. Bei den unebenen Böden durchaus ein Vorteil! Sie können aber auch auf Island Angeln, Bergsteigen, Wandern, Mountain Biken und sogar Golf spielen.

Praktische Tipps rund um Island

Nun ein paar praktische Tipps: Island entdeckt man am besten mit einer geführten Rundreise. Selbstverständlich kann man auch individuell das Land erfahren. Es empfiehlt sich ein Allrad-Fahrzeug, wenn man auch abseits der Ringstraßen und im Hochland unterwegs sein will. Die Straßen sind häufig voller Löcher oder man muss  Flüsse bzw. Lavafelder durchqueren. Und Vorsicht – immer die Warnungen und Straßensperrungen beachten, denn die haben ihren guten Grund. Das Ökosystem ist sehr empfindlich – einmal zerstörte Pflanzen wachsen nicht mehr so schnell nach. Es könnten aber auch Elfen dort leben und die wollen nicht gestört werden, sonst könnte es ein Unglück geben. Die meisten Isländer glauben daran, gibt es doch eine hochoffizielle Elfenbeauftragte hier.

Die Lebensmittel sind teurer als bei uns – auch essen gehen ist viel kostspieliger. Ein Sandwich kostet umgerechnet € 10,–, ein Hauptgericht schon mal € 30,– und eine Suppe ca. € 14,–. Diese können Sie sich, genau wie Kaffee, aber jederzeit nachschenken lassen ohne Zusatzkosten. Das Wasser kann man bedenkenlos aus dem Wasserhahn trinken – es ist reinstes Quellwasser und besser als unser Wasser, dass wir bei uns kaufen können. Alkohol ist sehr teuer. Bezahlt wird mit isländischen Kronen – 1000 Kronen sind ca. € 7,–. Wem die um Rechnerei zu kompliziert ist, kann aber auch alles mit der Kreditkarte bezahlen, eine gängige Gepflogenheit bei den Einheimischen. Die Isländer verdienen in etwa so viel wie wir, allerdings sind die Lebensmittel teurer. Dafür ist der Strom sehr günstig – dank der natürlichen Energiequellen wie Erdwärme und Wasserkraft.

Fazit: Island, das Land der Sagen und Mythen ist voll abwechslungsreicher Landschaften und fast das ganze Jahr eine Reise wert. Dank des Golfstroms wird es selten richtig kalt. Zwischen 2 Grad im Winter und 15 Grad im Sommer liegen die Temperaturen, im Juni blüht es und im Winter/Frühjahr kann man auch die Polarlichter sehen – ein Erlebnis der Extra-Klasse! Island – einfach atemberaubend.

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Helga Argast